ehrfurcht | 02.02.2009 |
wenn gott gut ist, gibt es keinen grund ihn zu fürchten.
wenn gott nicht gut, ist gibt es keinen grund ihn zu ehren.
und abgesehen davon das 'allmacht' keinen sinn ergibt, lässt sie jede entschuldigung, nicht 'vollständig gut' zu sein, ziemlich blöd aussehen.
(ja, wieder religionskritischer kram, das geht einem so einfach von der hand ^^ )
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naja wenn götter nicht allmächtig währen sollten sie doch trotzdem moralisch/nützlich handeln.
das würde schonmal strafen ausschließen.
meinetwegen sollten sie dann kooperieren, und das mana da sie durch unsere gebete bekommen dafür nutzen das es uns gut geht. ;)
außerdem währen sie gut beraten einige brauchbare hinweise auf ihre existenz zu geben. :P
Für genau diesen Widerspruch, den du ansprichst, hat die Theologie einen Fachbegriff: Theodizee. Die Frage, wie es geht, dass Gott gut ist und doch so viel Leid auf der Welt. Letztlich denke ich, dass lässt sich nicht auflösen, sondern es geht darum genau mit dieser Fragmentarität, die da angesprochen ist, leben zu lernen.
Ein Ethiklehrer von mir merkte das mal an: zu Beten heißt implizit Gottes Allmacht in Frage stellen.
Ein Christ meinte, dass es eher darum gehen würde, sich selbst darüber klar zu werden, was man eigentlich will. Was also heißt Gott ist nur ein Strohmann (zumindest in dieser speziellen Situation).






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das kommt mir so schwarz-weiß-malerisch vor, die perspektive die du da beschreibst. natürlich, die zwei größten religionen der welt haben einen perfekten, gütigen, allmächtigen gott der nie fehler macht usw. usf. aber wenn man jenseits solcher schwarz-weiß-malerei schaut dann sieht man, dass götter genau wie menschen mal gutes mal schlechtes tun (oder besser gesagt nützliches, nutzloses und schädliches). und selbst in den religionen wo man an einen perfekten gott glaubt beten die menschen ständig zu ihrem gott und machen ihm vorschläge bzw. fragen um irgendwelche dienste (meist irgendeine realitätsveränderung :P).
dafür halt glaubt man an einen gott, eine hand wäscht die andere... ;) ohne die gläubigen wäre ein gott ganz unbekannt und damit auch machtlos, so wie die vergessenen götter der antike zum beispiel. (oder wer hat noch angst vor zeus und thor :P) und die gläubigen bekommen dafür kleinere gefälligkeiten.